Sirenen-Alarm in Bayern

Sirenen-Alarm in Bayern

Heute am Mittwoch, den 17.10.2018 um 11 Uhr gingen im ganzen Freistaat wieder die Sirenen los. Auch die Warnapps wie Katwarn oder Nina wurden ausgelöst. Aber warum eigentlich? Dies war ein Probe Großalarm, der dazu diente die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Im unteren Artikel erfährt ihr was das Signal bedeutet und worauf ihr achten müsst.

  • Was tun, wenn der Alarm losgeht?

Sobald die Sirene ertönt, die Rundfunkgeräte anmachen und auf Durchsagen achten. Denn wenn es laut wird im Freistaat, bedeutet das, dass die Bevölkerung mit „schwerwiegenden Gefahren“ rechnen muss. Im Radio und in anderen Medien wird es dann in der Regel weitere Informationen geben.

Wenn die Sirenen im Gefahrenfall heulen (siehe Arten: Alarm), gilt also: Vorsicht walten lassen und Radio oder Fernseher einschalten und auf Durchsagen achten!

  • Welche verschiedene Sirenen Arten gibt es?

Sirenenprobe: einmal 15 Sek. Dauerton

Feueralarm: dreimal 15 Sek. Dauerton

Warnung (Herannahende Gefahr!): 3 Min. gleichbleibender Ton

Alarm (Gefahr!): eine Minute auf- und abschwellender Heulton

Entwarnung (Ende der Gefahr!): eine Minute gleichbleibender Ton

 

 

  • Warum gibt es Probealarme?

Normalerweise heulen die Sirenen etwa, wenn gefährliche Schadstoffe in der Luft freigesetzt werden. Der Probealarm am Mittwoch, den 17.10.2018, diente neben dem Funktionstest vor allem dazu, die Bevölkerung über die die Bedeutung der Sirenen zu informieren.

In Bayern stehen Sirenen im Umkreis von 25 Kilometern rund um die Kernkraftwerke und von Betrieben, die der so genannten Störfallverordnung unterliegen. Auch Feuerwehrsirenen gibt es.

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